Heilpflanzen

Bärlauch


Bärlauch ist ein sogenanntes Wildgemüse, dass in den heimischen Wäldern vor allem in Süddeutschland relativ weit verbeitet ist. Bärlauch eignet sich nicht nur hervorragend zum Einsatz in der Küche, sondern ist auch in der Naturheilkunde als Heilpfanze bekannt, die gegen unterschiedlichste Beschwerden Anwendung finden kann. So lindert Bärlauch beispielsweise Bluthochdruck, beugt Arteriosklerose vor, senkt die Cholesterinwerte und wirkt gegen schädliche Darmpilze und andere Darmerkrankungen.

Vorsicht Verwechslungsgefahr

Vorsicht ist beim Sammeln von Bärlauch geboten, da dieser von Laien oftmals mit den ebenfalls in heimischen Wäldern vorkommenden, giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechselt wird. Bei Herbstzeitlose können bereits geringe Mengen tödlich wirken. Hinweise auf eine entsprechende Vergiftung sind Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Krämpfe, Herz-Kreislauf-Probleme und Blut im Stuhl, die einige Stunden nach dem Verzehr auftreten. Ein guter Anhaltspunkt zur Unterscheidung ist der typische Knoblauchgeruch, den Bärlauch beim Zerreiben zwichen den Fingern entwickelt. (fp)

(Bild 1: photocrew/fotolia.com)

Autoren- und Quelleninformationen


Video: Wenn der Bärlauch blüht (November 2021).