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Fluglärm


Die Fluglärm-Debatte

Steigende Passagierzahlen im Luftverkehr, Bauprojekte und ständig neue Flugrouten machen Fluglärm zu einem verstärkten (gesundheitlichen) Problem. Wenn man von Fluglärm spricht, geht es im Allgemeinen um das Thema Lärmbelastung, welche zum Beispiel auch durch viel befahrene Straßen und den Schienenverkehr beeinflusst wird. Laut Untersuchungen der Universitätsmedizin Mainz verursacht Nachtfluglärm eine erhöhte Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin und verringert so die Schlafqualität. Die Lärmbelästigung sorgt für ständige Konflikte zwischen Anwohnern und Flughafenbetreibern.

Lärm kann krank machen

Eine erhöhte Lärmbelastung wird grundsätzlich mit zahlreichen negativen gesundheitlichen Folgen in Zusammenhang gebracht. Der Fluglärm steht unter Verdacht schwerwiegende Krankheitsbilder wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall zu fördern. Ein eindeutiger Zusammenhang konnte aber bislang nicht nachgewiesen werden.

Insbesondere die psychische Gesundheit leidet unter dem ständigen Krach. So konnte in Studien bereits belegt werden, dass mit steigender Lärmbelästigung eine Zunahme von Angst und Depressionen verbunden ist. Zu den bekannten Folgen des Lärms gehören Genervtheit, Ärger, Erschöpfung und Stress, die auf Dauer das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Lebensqualität beeinträchtigen können. (vb)

(Bild 1: kathijung/fotolia.com)

Autoren- und Quelleninformationen


Video: Etz langts! - Fluglärm-Belästigung durch US-Stützpunkt mobilisiert die Anwohner in Katterbach (Dezember 2021).